In den stillen Stunden der Nacht, wenn die Welt in einen tiefen Schlaf fällt, öffnet sich eine geheimnisvolle Tür zu einer anderen Realität. Dort begegnete ich ihr, einer Frau von atemberaubender Schönheit, die wie ein zarter Geist in der Dunkelheit schwebte.


Ihr Haar schimmerte in einem schillernden Licht, das von innen heraus zu strahlen schien. Ihre Augen, so klar wie der Sternenhimmel, waren voller Geheimnisse und unergründlicher Tiefe. Als sie mich ansah, fühlte ich, wie ihre Präsenz meine Seele berührte.

Die Umgebung um uns herum verschmolz zu einem Traumland, wo die Regeln der Realität aufgehoben waren. Wir wanderten Hand in Hand durch neblige Wälder und entlang schimmernder Flüsse. Jeder Augenblick mit ihr fühlte sich an wie eine Ewigkeit, und doch verging die Zeit viel zu schnell.

In unseren Gesprächen enthüllte sie nur wenig über sich selbst. Sie schien aus einer anderen Welt zu kommen, einer Welt zwischen Wachen und Träumen. Ihre Worte waren wie Melodien, die in der Luft hingen und in meinem Herzen widerhallten.

Je mehr Zeit verging, desto stärker wurde die Verbindung zwischen uns. Es war, als ob sie meine Gedanken lesen konnte, als ob sie die Tiefen meiner Seele erkannte. Ich konnte nicht anders, als mich in sie zu verlieben, in diese geheimnisvolle Frau, die in meinen Träumen erschien.

Doch während meine Liebe wuchs, begann ich, Fragen zu stellen. War sie wirklich nur ein Produkt meiner Fantasie oder eine Gestalt aus einer anderen Welt? Würde ich sie jemals außerhalb meiner Träume treffen können?

Die Grenzen zwischen Realität und Traum begannen zu verschwimmen. Ich verbrachte Nächte damit, aufzuwachen und zu hoffen, sie in meiner Nähe zu spüren. Jeder Tag wurde von der Sehnsucht nach ihr geprägt, nach diesem Geist der Nacht, der mein Herz erobert hatte.

Eines Tages, als die Sonne ihren goldenen Schein über die Welt warf, sah ich sie plötzlich in einem Menschenmassen. Sie schritt durch die Straßen, ihr Haar glänzte im Sonnenlicht, und sie sah genauso aus wie in meinen Träumen. Hatte sie den Weg aus meinen Träumen in die Wirklichkeit gefunden?

Die Begegnung war genauso magisch wie in meinen Träumen. Unsere Blicke trafen sich, und ich spürte, wie sich die Welt um uns herum verlangsamte. Doch bevor ich mich nähern konnte, löste sich ihre Form auf, wurde zu Lichtstrahlen, die sich in alle Richtungen verteilten.

Der Traum, der so lange mein Begleiter gewesen war, schien zu einem Ende gekommen zu sein. Doch die Erinnerung an sie, an die geheimnisvolle Frau mit den hellen Haaren, blieb in meinem Herzen lebendig. Vielleicht, so hoffte ich, würden unsere Wege sich eines Tages wieder kreuzen, sei es in meinen Träumen oder in der Wirklichkeit.

Von s.isbilir

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert